Acht grundlegende Dinge für das “richtig flirten” oder kennenlernen

Das Flirten oder kennenlernen anderer Menschen, zwischenmenschliche Beziehungen, sind eine der schönsten Dinge überhaupt. Mit dem richtigen Wissen können diese positiv beeinflußt werden.

Die folgenden acht “Flirt-Tipps” sollen Ihnen dabei helfen, zu verstehen wie sich ein positiver Flirt gestalten läßt oder was es zu beachten gilt, wenn Sie einen anderen Menschen kennenlernen möchten. Passend dazu finden Sie auch den “Flirtkiller”, welcher leider ebenfalls oft Anwendung findet. Die Betonung liegt hierbei ganz klar auf “leider”. Denn mit etwas Übung und Erfahrung lassen sich diese Flirtkiller ganz leicht vermeiden.

1. Zum flirten gehören immer zwei Menschen. Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihre eigenen Wünsche, Gedanken oder Gefühle genauso berücksichtigen wie die Ihres Flitpartners. Da ein Flirt immer etwas Gemeinsammes, kann dieser auch nur erfolgreich ein, wenn beide Gefühle oder Wünsche berücksichtigt werden. Solange Sie also eine Gemeinsammkeit herstellen können, wird der Flirt auch gut laufen.

Wenn Sie diese “Regel” brechen, ist das Resultat ein “Flirtkiller”. Das geschieht dann, wenn Sie sich selbst “klein” machen, versuchen zu stark zu dominieren, zum Mauerblümschen werden (unsichtbar im Gespräch) oder aus Angst das Feld räumen. Diese oben genannte “Gemeinsammkeit” bedeutet nicht, dass Sie keine Positition vertreten zu dürfen oder das Sie sich dem Single oder Flirtpartner anpassen sollen. Sie sollen sich jedoch klar sein, welche Möglichkeiten Sie haben (Flirtmacht) und was Sie mit dem Flirt erreichen möchten.

2. Flirten bedeutet Grosszügig zu sein, denn so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie ein positives Feedback erhalten. Sie müßen bereit sein, ein Risiko eingehen zu wollen. Dem Flirtpartner freie Entscheidung einzuräumen (ein Ja oder Nein) ohne diesen zu verurteilen oder zu beurteilen. Der Single oder Flirtpartner darf Ihre Unsicherheit wahrnehmen, Ihnen vielleicht auch einen Korb geben, desintresse zeigen unsw. Starten Sie jedoch den Flirt mit Erwartungen und Anforderungen (Der Flirtpartner sollte so oder so reagieren….), ist es sehr Wahrscheinlich das der Flirt negativ verläuft denn Ihre Erwartungen werden sich nicht oder nur sehr selten erfüllen.

Für Sie sollte nur von Interesse sein, was Sie sehen und hören. Fragen Sie Ihren Partner und überlassen Sie nicht Ihren Gedanken das Spielfeld. Lassen die Flirtpartner die Freiheit zu denken und zu fühlen. Seien Sie neugierig und interessiert oder auch überrascht auf das, wie der Flirtpartner reagiert. Eine Flirtbremse oder Flirtkiller hierbei wäre: Sie machen sich permanent Gedanken, oder stellen Vermutungen an, was oder wie der Single, Flirtpartner über Sie denkt, meint oder fühlt. Der Flirt würde somit sofort enden ohne das er begonnen hätte.

Der absolute Flirtkiller für so eine Situation sind Phantasien,  in denen Sie sich vorstellen, dass Ihr Gegenüber Sie auslacht, für die Gefühle und Gedanken, welche Sie Ihm entgegenbringen. Sollten Sie solch eine Phantasie haben, fragen Sie sich doch einmal; “Warum Interessiere ich mich überhaupt für so eine böse Person…?”

3. Der Flirt ist eine Moment, etwas unmittelbares. Nur ein Lächeln kann einen Flirt bedeuten und dem muß nichts weiteres folgen, kann aber. Der “Folgeflirt” besteht aus einem Blick oder einem weiteren Gespräch. Soll heißen, jeder Moment bei einem Flirt hat ein Existenzrecht und eine Selbstständigkeit. Wenn Sie jeden Schritt und den nächsten Schritt als Mittel zum Zweck betrachten, setzen Sie sich unnötigen Druck aus und der Flirt wird nicht gelingen.

Das Flirten läßt sich “lockerer” betrachten, wenn Sie diesen als “zwischenmenschliche Beziehung” ansehen und nicht als einen “Eroberungsfeldzug” welcher um jeden Preis gewonnen werden muß. Sie haben doch auch Freude an Dingen, welche Sie nicht haben können oder wollen wie zb. Kunst, Kultur oder anderen schönen Dingen? Betrachten Sie das Flirten als ein Geschenk, bei dem der Partner nichts zurück erwartet.

4. Sie müßen unterscheiden zwischen Ihren Hoffnungen, Idealen oder auch Sehnsüchten bzw. Wünschen und der aktuellen Gegebenheit, Flirtsituation. Diese Ideale sind das “Prinzip” nach dem Sie leben oder Sie sind der Leitfaden für Ihr Leben. Diese werden jedoch nur absolut selten in der aktuellen Flirtsituation realisiert.

Der passenden Flirtkiller hierzu ist, “Sie Checken jeden Tag Ihre “Liste” und merken immer wieder das der gerade erst kennengelernte Mesch doch nicht Ihre Traumfrau oder Traummann ist, worauf Sie jedesmal mit Enttäuschung reagieren da er nicht Ihren Idealen entspricht.” Tagträume sind etwas schönes, haben mit der Realität jedoch nur wenig gemeinsam.

Ein weiterers Flirtkiller Beispiel wäre, “Lassen Sie Ihr leben so wie es ist. Treffen Sie sich weiter mit Ihren Freunden. Irgendwann geht es Ihnen Finanziell so gut das Sie unwiderstehlich auf das andere Geschlecht wirken und dann kommt die große Liebe von alleine auf Sie zu.”

5. Mißtrauen bringt Sie nicht weiter. Geben Sie der Flirtsituation “Kredit”. Flirten oder das kennenlernen anderer Menschen ist eine Einstellungssache. “Es könnte schön werden” ist eine bessere Einstellung als “Es wird bestimmt nicht schön.” Suchen Sie bei anderen Singles, Menschen, nicht nach Dingen die Sie ablehen sondern suchen Sie nach Merkmalen denen Sie zustimmen. Sie sollen nicht mit einer “Rosaroten Brille” umherlaufen aber das Gewicht auf die positiven Dinge verlagern.

Geben Sie dem Flirtpartner einen “Kredit” in dem Sie zuerst das gute sehen und nicht das negative. Wer grundsätzlich Ablehnung vermutet hat hier den perfekten Flirtkiler gefunden. Ein weiterer besteht darin, wenn Sie sich erst trauen, nachdem Sie sich absolut sicher sind keine Ablehnung zu erfahren bzw. der Flirt positiv verläuft.

6. Bevor Sie etwas können, müßen Sie es erlernen oder üben. Erst dann kommt die Einsicht und das Erkennen. Genauso verhält es sich auch beim Flirt. Erfahrung und Praxis sind hier die Schlüsselwörter. Merken Sie sich die Situation, bei denen Sie positives Feedback erhalten haben und welches Sie bei einer nächsten Flirtsituation weiter ausbauen möchten (einen Schritt weitergehen).

“Jetzt habe ich es versucht und es nicht funktioniert, genauso wie ich es mir gedacht habe.” Das wäre nun der passende Flirtkiller. Wer sich selbst unter Druck setzt oder einen Zwang auferlegt, erstickt den Flirt im Keim. Es ist wichtig das Sie Erfahrungen sammeln, egal ob postiv oder negativ. Aus beiden lernen Sie.

7. Richten Sie Ihre Wahrnehmung nach außen, auf die Welt um Sie herum bzw. auf den Flirtpartner und nicht auf Ihre eigenen Gedanken oder Phantasien. Dadurch geraten Sie leichter in einen Flirt. Wenn Sie permanent mit sich selbst beschäftigt sind, wird der Mensch, den Sie kennenlernen möchten das Gefühl haben, er steht an zweiter Stelle und genießt nicht Ihre Aufmerksamkeit. Er wird also auch nicht ermutigt auf einen Flirt einzugehen.

8. Vermeiden und Flucht sind beim Flirten der falsche Weg. Denn genau diese Gefühle wie Angst, Unsicherheit oder auch Schüchternheit sind für einen Flirt absolut von Vorteil und förderlich. Meidungsverhalten und Flucht sind nicht förderlich. Bewältigen und einer Situation begegnen sind förderlich.

Der Flirtpartner fühlt sich durch ihre Annährung, begegnen und bewältigen wollen “mächtig”. Es zeigt ihm, das er über “Macht” oder “Flirtmacht” verfügt. Dadurch wird er ermutigt, auf einen Flirt einzugehen. Schüchterheit kann in dem Fall als positiv gewertet werden. Denn der Flirtpartner merkt so, das Sie Interesse an ihm haben. Wenn Sie jedoch fliehen oder dem Menschen ausweichen, kann er nicht unterscheiden ob Sie Angst haben oder nur ausweichen wollen.

Das eine schließt das andere hierbei aber nicht aus. Machen Sie sich einfach klar, wo Sie gerade stehen! Sind sie auf der Flucht? Stecken sie dem Menschen, welchen Sie kennenlernen wollen einen Zettel zu, mit der bitte, ob er Sie nicht mal anrufen möchte? Es spricht nichts dagegen oder?

Das einzige unverzeihliche bei einem Flirt ist es, wenn Sie nicht Flirten. Sie können Ihr Verhalten jederzeit so lenken, dass der Flirtpartner zu einem Flirt angeregt oder ermutigt wird. Vielleicht erhalten Sie positives Feedback, vielleicht auch nicht. Und wenn nicht, hatten Sie ein angenhmes Gefühl in der Nähe eines netten Menschen, Frau oder Mann.